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Leitfaden zur Auswahl von Nutzlastrobotern: Wie Sie Ihre Automatisierungsanforderungen wissenschaftlich abstimmen

Veröffentlichungsdatum: 14.11.2025

In der industriellen Automatisierung spielen Roboter eine zentrale Rolle bei der Steigerung von Effizienz und Präzision. Die Auswahl des richtigen Roboters ist jedoch oft eine Herausforderung, insbesondere wenn es um den kritischen Parameter der NutzlastDie Wahl der falschen Nutzlastkapazität kann nicht nur Budgetverschwendung verursachen, sondern auch zu instabiler Leistung und verkürzter Lebensdauer der Maschine führen.

Dieser Leitfaden bietet einen systematischen Ansatz und berücksichtigt dabei die Vorgehensweise unseres Unternehmens. Kleine Nutzlast, mittlere Nutzlast und große Nutzlast Kategorien, um sicherzustellen, dass die Fähigkeiten des Roboters genau Ihren tatsächlichen Produktionsanforderungen entsprechen.

Definition der Nutzlast und häufige Missverständnisse

Bevor wir uns mit der Auswahl befassen, müssen wir die wahre Bedeutung von Nutzlast klären:

1. Was ist Nutzlast?

Nutzlast bezieht sich auf die maximales Gesamtgewicht Der Roboterarm kann unter stabilen Betriebsbedingungen konstant und zuverlässig arbeiten.

Nutzlast = Gewicht des Werkstücks + Gewicht des Endeffektors + Gewicht der zusätzlichen Kabel/Schläuche

Lieferantentipp: Viele Kunden berücksichtigen nur das „Werkstückgewicht“. Tatsächlich muss aber auch das Gewicht des Werkstücks mit einbezogen werden. Endeffektor (z. B. Greifer, Schweißpistolen, Schraubendreher oder Sensoren). Dieses Gewicht kann oft 101 TP3T bis 401 TP3T der gesamten erforderlichen Nutzlastkapazität ausmachen.

Nutzlastroboter ER70-1900

2. Häufige Fehler bei der Nutzlastauswahl

MissverständnisPotenzielles Risiko
Auswahl ausschließlich auf Basis der maximalen KapazitätIgnoriert den Einfluss von Geschwindigkeit, Beschleunigung und Zykluszeit auf die Lebensdauer der Gelenke.
Das Motto „größer ist besser“Dies führt zum Kauf eines überdimensionierten Roboters, was einen höheren Energieverbrauch, eine größere Stellfläche und höhere Kosten aufgrund der größeren Trägheit und Masse zur Folge hat.
Dynamische Lasten werden vernachlässigt.Bei schnellen Bewegungen oder häufigen Start-Stopp-Szenarien übersteigt das tatsächliche Drehmoment, das auf die Gelenke wirkt, die statische Last bei weitem.

EFORT-Roboternutzlastklassifizierungen und Anwendungsszenarien

Um die Auswahl für unsere Kunden zu vereinfachen, unterteilen wir unsere Roboterprodukte in die folgenden drei Kategorien. Bitte nutzen Sie das Gewicht Ihres Werkstücks und Ihre Anwendungsanforderungen für eine erste Vorauswahl:

ProduktkategorieNutzlastbereich (Referenz)Typische AnwendungsszenarienWichtiger Aspekt
Roboter mit geringer Nutzlast0 – 10 kgPräzisionsmontage, Elektronikprüfung, Bestückung kleiner Teile, Dosieren, Schrauben.Hohe Geschwindigkeit, hohe Wiederholgenauigkeit (RP), geeignet für heikle Aufgaben.
Roboter mit mittlerer Nutzlast10 kg – 50 kgSchweißen (Lichtbogen-/Punktschweißen), Maschinenbedienung (Be- und Entladen), Verpacken und Palettieren (mittelgroße Kartons), Materialtransport, Entgraten.Äußerst vielseitig, deckt ein breites Anwendungsspektrum ab und vereint Geschwindigkeit und Stärke.
Roboter mit hoher Nutzlast50 kg +Schwerlast-Palettierung (Palettenebene), Handhabung großer Stanzteile, Punktschweißen von Karosserien, Schleifen großer Strukturbauteile.Hohes Antriebsdrehmoment und robuste Konstruktion; Stabilität und Sicherheit stehen an erster Stelle.

Vier Kernfaktoren für die Auswahl (Detaillierte Analyse)

Nachdem die ungefähre Nutzlastkategorie ermittelt wurde, müssen Sie für eine präzise Auswahl die folgenden Faktoren berücksichtigen:

1. Ladungsgewicht und -art (Gewicht & Art)

  • Präzise Berechnung: Bitte überprüfen Sie noch einmal das Gesamtgewicht Ihres Werkstück + Endbearbeitungund verwenden Sie dies als Ausgangspunkt.
  • Schwerpunktbestimmung (CoG): Wenn der Schwerpunkt des Werkstücks oder des Greifers deutlich vom Mittelpunkt des Roboterflansches abweicht (d. h. ein großer Hebelarm vorliegt), entsteht ein zusätzliches Drehmoment an den Gelenken. Für solche Anwendungen gilt Folgendes: Sie müssen ein Modell wählen, das eine Stufe über der theoretischen Last liegt. (z. B. wenn die Last 8 kg beträgt, sollte man einen Roboter mit mittlerer Nutzlast in Betracht ziehen.)

2. Geschwindigkeit und Beschleunigung (Geschwindigkeit & Beschleunigung)

  • Anforderungen an die Zykluszeit: Kürzere Zykluszeiten erfordern höhere Beschleunigungs- und Verzögerungsraten vom Roboter.
  • Dynamische Last: Bei schnellen Bremsvorgängen steigt die Trägheitskraft an den Robotergelenken sprunghaft an. Daher ist bei Anwendungen mit hohem Durchsatz die Die tatsächliche Nutzlast im Betrieb muss geringer sein als die Nennnutzlast. um einen stabilen Lauf und eine lange Lebensdauer zu gewährleisten.

3. Genauigkeit und Wiederholbarkeit (Genauigkeit & Wiederholbarkeit)

  • Vorteil geringer Nutzlast: Im Allgemeinen bieten Roboter mit geringer Nutzlast eine überlegene Wiederholgenauigkeit und Bahngenauigkeit aufgrund ihres geringeren Eigengewichts und ihrer geringeren Bewegungsträgheit, wodurch sie sich für Aufgaben mit engen Toleranzen eignen.
  • Berücksichtigung großer Nutzlasten: Während Roboter mit großer Nutzlast eine hohe strukturelle Steifigkeit aufweisen, ist ihre Stabilität bei maximale Reichweite müssen für Präzisionsaufgaben sorgfältig geprüft werden.

4. Arbeitsbereich und Montageart (Reichweite & Montage)

  • Reichweite vs. Nutzlast: Der Arbeitsbereich eines Roboters und seine Nutzlast verhalten sich umgekehrt proportional. Typischerweise Je größer die Reichweite, desto geringer die zulässige Nutzlast am entferntesten PunktBeachten Sie stets die Angaben des Herstellers. Nutzlast-Reichweiten-Diagramm, was aussagekräftiger ist als eine einzelne Nutzlastangabe.
  • Montageausrichtung: Unterschiedliche Montagearten (Boden, Wand, kopfüber) beeinflussen die auf die Gelenke wirkenden Gravitationskräfte. Stellen Sie sicher, dass Ihr gewählter Roboter die vorgesehene Montageart unterstützt und dass die Nutzlastdaten unter dieser Konfiguration getestet wurden.

Schritte der wissenschaftlichen Auswahl

Befolgen Sie diese drei Schritte für eine optimale Entscheidungsfindung:

SchrittMaßnahmenpunktZiel und ÜberlegungUnser Klassifizierungsmatch
Schritt 1: Statische Gesamtlast berechnenMessen Sie das Werkstück, bestimmen Sie das Gewicht des Endeffektors und addieren Sie beides.Ermitteln Sie die erforderliche Basisnutzlast.Anfangseinstellung: Kleine, mittlere oder große Nutzlast.
Schritt 2: Dynamische Marge auswertenAnalysieren Sie Anwendungsgeschwindigkeit und -häufigkeit. Bei starker Beanspruchung, hohen Geschwindigkeiten oder häufigen Richtungswechseln, Multiplizieren Sie die statische Last mit 1,25. für eine dynamische Anforderung.Für einen Sicherheitsabstand sorgen. Um die Lebensdauer des Roboters zu verlängern, vermeiden Sie eine längere Überlastung.Entscheiden Sie, ob Sie eine Kategorie genauer betrachten möchten.
Schritt 3: Diagramm vergleichen und finalisierenVergleichen Sie die endgültige dynamische Lastanforderung mit unseren Angaben. Nutzlast-Reichweiten-Diagramm und bestätigen Sie das beste Modell, das die Lastanforderung bei der benötigten Reichweite erfüllt.Sichern Sie sich das optimale Modell. Stellen Sie sicher, dass die mechanische Struktur und die Leistungsspezifikationen optimal zu Ihrer Anwendung passen.Ermitteln Sie die endgültige Modellnummer.

Der Mehrwert, den wir bieten

Als Ihr Roboterlieferant sind wir bestrebt, Ihnen professionelle und zuverlässige Lösungen zu bieten. Automatisierungsroboterlösungen:

  • Flexible Produktpalette: Unsere Produkte decken präzise kleine, mittlere und große Nutzlasten ab und gewährleisten so für jede Aufgabe die optimale Maschine – von der Feinmontage bis zum Schwerlasttransport.
  • Professionelle Lastanalyse: Wir bieten fortschrittliche Simulationssoftware-Dienstleistungen an, um Folgendes durchzuführen: dynamische Lastanalyse Basierend auf Ihren Arbeitsbedingungen (einschließlich Geschwindigkeit, Weg und Werkzeugen) empfehlen wir die kostengünstigste Maschine.
  • Stabilität und Zuverlässigkeit: Unsere Roboter verwenden hochpräzise und hochfeste Komponenten, die eine lange Lebensdauer und hervorragende Wiederholgenauigkeit unter Nennlast gewährleisten.

Die Wahl des richtigen Nutzlastroboters bedeutet höhere Produktivität. Wir unterstützen Sie dabei, erfolgreich zu sein.

Kontaktieren Sie noch heute unsere technischen Experten, um die perfekte Lösung für die Nutzlastautomatisierung für Ihr Unternehmen zu entwickeln!

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